Pierre-Simon Vandré

Nach der Ausbildung ist vor der Ausbildung

Pierre-Simon Vandré hat bei der SPITZKE SE, einem der leistungsstärksten Bahninfrastrukturunternehmen in Deutschland und Europa, erst seine Ausbildung zum Mechatroniker erfolgreich bestanden und dann 2016 ein duales Studium begonnen. Schon bei seiner Einstellung war dem 27-Jährigen klar, dass er bei SPITZKE sehr gute berufliche Perspektiven hat.

Was war denn das Besondere an Ihren ersten Gesprächen mit den Verantwortlichen bei SPITZKE?

Bereits die Bewerbungsgespräche verliefen in einem sehr angenehmen Klima. Es ging in den Gesprächen nicht nur um meine fachlichen Kenntnisse, sondern auch um mich als Menschen, um meine Interessen und beruflichen Ziele.

Wie sahen diese beruflichen Ziele denn aus und wie kam SPITZKE diesen Zielen entgegen?
Ich hatte mich für eine Ausbildung zum Mechatroniker beworben. Mechatroniker sind bei SPITZKE vor allem für die Wartung, Instandhaltung und Reparatur der Gleisbaumaschinen verantwortlich. Schon früh hatte ich dann gemerkt, dass ich mich noch über eine Ausbildung hinaus weiterentwickeln möchte. Ich möchte mehr Verantwortung übernehmen. Nachdem ich diese Wünsche gegenüber meinem Ausbilder geäußert hatte, wurden sofort alle Hebel in Gang gesetzt. Dass sich so viele Menschen Gedanken um meine Zukunft machen, hat mich sehr beeindruckt und nochmals bestätigt, diesen Weg zu gehen.

Was war das Resultat dieser Bemühungen?
Ich entschied mich für ein duales Studium im Bereich Bauingenieurwesen, da mich neben den fachlichen Herausforderungen auch organisatorische und planerische Aufgaben sehr reizen.

Inwiefern könnte Ihnen die Ausbildung für das duale Studium helfen?
Während meiner Ausbildung erhielt ich bereits erste Einblicke in die Abläufe auf einer Baustelle, da wir Reparaturen teilweise auch direkt vor Ort ausführen. Ich konnte unsere Gleisbaumaschinen also nicht nur im Stillstand in der Halle, sondern auch in ihrer vollen Funktion kennenlernen. Somit hat sich mein technisches Verständnis verbessert und ich hoffe, es wird mir dadurch leichter fallen, die komplexen Vorgänge hinter einem Bauprojekt zu verstehen. Außerdem sind mir die Unternehmensstruktur und die verschiedenen Aufgabenbereiche nicht mehr komplett neu. Ich fühle mich schon zum Beginn des Studiums heimisch.

Dabei konnten Sie Ihre Ausbildung doch verkürzen, oder?
Ja, das stimmt, um anderthalb Jahre. Trotzdem konnte ich sehr viel mitnehmen. Das Berufsbild des Mechatronikers ist sehr vielfältig. Es vereint die Elektrotechnik und Mechanik und bietet dadurch tägliche Abwechslung. Aufgrund der Vielzahl an überaus komplexen Maschinen und wechselnden Aufgabenbereichen warteten jeden Tag neue spannende Aufgaben. Besonders positiv sind die Kollegen zu erwähnen. Ich bin gern zur Arbeit gegangen.

Und was erwarten Sie jetzt von dem dualen Studium?
Durch den Wechsel zwischen Theorie- und Praxisphasen kann man das in der Hochschule erlernte Wissen direkt in der Praxis anwenden und somit auch vertiefen und festigen. In meiner ersten Praxisphase werde ich das Großprojekt Ausbaustrecke Berlin–Dresden kennenlernen. Im Auftrag der Deutschen Bahn AG baut SPITZKE mit Partnern innerhalb eines Jahres rund 50 Kilometer zwischen Berlin und Dresden aus. Während der Praxis- und Theoriephasen bezieht man ein festes Gehalt und kann sich somit voll und ganz auf das Studium konzentrieren.

Haben Sie sich schon Gedanken für die Zeit nach dem Studium gemacht?
Ich möchte Bau- beziehungsweise Projektleiter werden. Meine bisherigen Erfahrungen bei SPITZKE lassen mich positiv in die Zukunft blicken.

www.spitzke.com

Spitzke SE in der Kontaktarena

Ein Erfahrungsbericht aus dem Karrierehandbuch "Zukunftsbranche Bahn: Beruf & Karriere 2016/2017"