Stellenmarkt Print

Der Stellenmarkt „Zukunftsbranche Bahn“ erscheint zehn Mal im Jahr im Format DIN A3 und liegt der Mitgliederzeitung "VORAUS" der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) bei. Ebenfalls wird er allen Ausgaben des Privatbahn Magazins beigelegt (sechs Mal im Jahr).

Kurzübersicht Stellenmarkt „Zukunftsbranche Bahn“:

Erscheinung: 10 mal im Jahr

Auflage: Die Mindestauflage beträgt 37.500 Exemplare (Zeitschrift der GDL).
Zusätzlich wird der Stellenmarkt dem Privatbahn Magazin in allen Ausgaben (Januar, März, Mai, Juli, September, November) hinzugefügt. Die Auflagenhöhe des Stellenmarktes beträgt dann 40.500 Exemplare.

Beilage in der Mitgliederzeitung "VORAUS" der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und dem  Privatbahn Magazin (Januar, März, Mai, Juli, September, November).

Auslage
auf Jobmessen, an Unis, an Schulen und in Jobcentern der Bundesagentur für Arbeit.

Aktuelle Ausgabe

Studiengang „Verkehrs- und Transportwesen“ an der FH Erfurt

Berufsbegleitend Eisenbahnwesen studieren

Sie sind nicht sehr zahlreich zu finden an den Universitäten und Fachhochschulen – Studiengänge mit einem direkten Bezug zum Bahnwesen. Eine spezielle Form stellt das duale Studium dar. Die Einstiegschancen der Absolventen ins Berufsleben sind sehr gut. Für  Berufstätige wurde der Studiengang organisatorisch angepasst.

Die Ausbildung von Studenten des Eisenbahnwesens hat sich an der Fachhochschule Erfurt etabliert. Im Jahr 2006 wurden erstmals Studierende im Bereich Eisenbahnwesen immatrikuliert. Die damaligen Studenten waren organisatorisch noch dem Studiengang „Verkehrs- und Transportwesen“ zugeordnet.
Schon  zum  Wintersemester 2008/2009 ging daraus der eigenständige Bachelorstudiengang „Wirtschaftsingenieur/-in Eisenbahnwesen“ (Bachelor of Engineering) hervor. In den ersten Jahren wurden nur dual Studierende ausgebildet, die auf diese Art eine eisenbahnspezifische Berufsausbildung und ein wirtschaftlich-technisches Studium parallel absolvierten.

Nach dem erfolgreichen Anlauf des dualen Studienganges, der auf Initiative der DB Netz AG entstand, wurde zum Wintersemester 200 zusätzlich eine grundständige Studiermöglichkeit eingeführt. Seit dieser Studiengang „Verkehrs- und Transportwesen“ an der FHJ Erfurt Berufsbegleitend Eisenbahnwesen studieren Anzeige Zeit nehmen jährlich  etwa 35 Eisenbahnstudenten und -studentinnen jeweils zum Wintersemester ihr Studium auf. Ab den Jahren 2009 und 203 wurden zusätzlich ein berufsbegleitender Bachelorstudiengang Eisenbahnwesen und ein berufsbegleitender Masterstudiengang „Europäische Bahnsysteme“ eingerichtet.

Duales und grundständiges Studium
Das grundständige Eisenbahnstudium ist ein klassisches Vollzeitstudium, das sich über eine Regelstudienzeit von sechs Semestern erstreckt. Die duale Variante kombiniert das Studium mit einer Berufsausbildung zum Eisenbahner im Betriebsdienst, in der Regel in der Fachrichtung Fahrweg.
Die sechs Fachsemester werden in der dualen Variante auf vier Jahre gestreckt, um für die Berufsausbildung Freiräume zu schaffen. In der Studieneingangsphase wechseln sich im ersten Jahr Präsenzzeiten an der Hochschule und Zeiten der Berufsausbildung ab. Diese Blockphasen erfordern eine enge Abstimmung zwischen Ausbildungsbetrieb, Berufsschule und Fachhochschule. Im zweiten Studienjahr wird während des Wintersemesters vollzeitig an der Fachhochschule studiert.

Das nachfolgende Sommersemester steht vollständig der Berufsausbildung zur Verfügung. Nach diesen ersten zwei Jahren wird die Berufsausbildung abgeschlossen. In der Regel übernehmen die Studierenden hiernach über vier Monate die Aufgaben eines Fahrdienstleiters bei ihrem Ausbildungsunternehmen, der DB Netz AG. Aufbauend auf diese Praxisphase erfolgt das Vertiefungsstudium in Vollzeit über weitere vier Semester.In dieser Studienphase sind duale und grundständige Studierende vereint. Das dritte, vierte und sechste Fachsemester erfolgen als Präsenzstudium an der Fachhochschule. Das fünfte Semester ist eine Kombination aus einer  Praxisphase und dem Zeitraum der Bachelorarbeit. Im Vertiefungsstudium können die Studierenden die Vertiefungsrichtungen „Bahnbetrieb und Infrastruktur“ oder „Planung von Eisenbahnverkehren“ wählen.

Berufsbegleitendes Studium
Für das berufsbegleitende Studium wurde der Studiengang organisatorisch angepasst,
um die Vereinbarkeit mit der parallelen Berufstätigkeit zu ermöglichen.
Die  Lehrinhalte werden in Präsenzblöcken an der FH Erfurt und in Selbststudienblöcken bearbeitet. Für das berufsbegleitende Studium ist eine mehrjährige
fachspezifische Berufspraxis Voraussetzung. Vor diesem Hintergrund können ausgewählte Fachinhalte anerkannt werden.

Berufsaussichten
Die Berufsaussichten der Absolventen und Absolventinnen sind derzeit als sehr gut einzuschätzen. Insbesondere für die Studierenden, die ein duales oder berufsbegleitendes Studium absolviert haben, stellt sich die Stellenfrage nicht. Aufgrund der hohen Fachkräftenachfrage durch Eisenbahnunternehmen bietet das derzeitige Arbeitsmarktumfeld gute Aussichten für den Berufseinstieg auch für Absolventen der grundständigen Studiervariante. Bis auf wenige Ausnahmen haben viele Studierende bereits vor Abschluss des Studiums einen Arbeitsvertrag abgeschlossen und wechseln direkt in das Berufsleben.

Autor: Sebastian Sommer, Laboringenieur für Eisenbahnwesen an der FH Erfurt