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  • Stellenmarkt im Privatbahn Magazin
    Stellenmarkt im Privatbahn Magazin

Der Stellenmarkt „Zukunftsbranche Bahn“ erscheint im Privatbahn Magazin (sechs Mal im Jahr) und wird zusätzlich als DIN-A4-Flyer ausgelegt.

Kurzübersicht Stellenmarkt „Zukunftsbranche Bahn“:

Erscheinung: sechs mal im Jahr

Auflage: Die Mindestauflage beträgt 4.500 Exemplare 

Beilage: Privatbahn Magazin (Januar, März, Mai, Juli, September, November).

Auslage
auf Jobmessen, an Unis, an Schulen und in Jobcentern der Bundesagentur für Arbeit.

Sonstiger Verteiler: ePaper auf der Website, ZuBa-Newsletter

Aktuelle Ausgabe

  • Der Ausbildungsleiter der Werkstatt Björn Ludwig erklärt am Girls’ & Boys’ Day, was die Ausbildung bei der AKN beinhaltet.
  • Download Ausgabe April/Mai 2017
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Nachlese Girls’ & Boys’ Day

AKN macht Lust auf Eisenbahn

Bereits seit einigen Jahren führt die AKN Eisenbahn AG aus dem schleswig-holsteinischen Süden erfolgreich den Girls’ & Boys’ Day durch – der Zulauf ist immer sehr gut und die Nachfrage ungebrochen hoch. Das mag an mehreren Dingen liegen.

Die über 130 Jahre alte AKN mit Sitz in Kaltenkirchen ist in der Region gut verwurzelt. Sie ist als guter Arbeitgeber mit einer eher familiär geprägten Atmosphäre bekannt, was an der Mitarbeiterzahl von rund 290 Kolleginnen und Kollegen liegt. So sind die Dienstwege kurz. Zum anderen ist sie sowohl Eisenbahnverkehrsunternehmen als auch -infrastrukturunternehmen und bietet daher spannende Betätigungsfelder.

Den Girls‘ & Boys‘ Day nutzt die AKN, um sich den jüngeren Schülerinnen und Schülern vorzustellen, denn die Kaltenkirchener bilden gerne und mit Leidenschaft Nachwuchs aus. „Dieser Tag ist eine gute Gelegenheit, jungen Schülerinnen und Schülern auf spielerische Art und Weise einen Einblick darin zu geben, welche Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten es bei einem Eisenbahnbetrieb gibt“, sagen übereinstimmend Ausbildungsleiter Bernd Janku aus der Abteilung Signal- und Fernmeldetechnik und Björn Ludwig aus der Abteilung Werkstätten und Fahrzeuge.

Praxis statt nur zuhören

Wie läuft nun der Girls‘ & Boys‘ Day bei der AKN in Kaltenkirchen ab? Frontalunterricht und eintönige Vorträge sucht man vergeblich. Gleich zu Beginn geht es in die Werkstatt – natürlich mit der entsprechenden Sicherheitseinweisung, denn damit fängt der Schnupperkurs Eisenbahn quasi schon an. In der Werkstatt werden die Triebfahrzeuge Lint und VTA erkundet. Neben den rein technischen Informationen – etwa zur Türsteuerung – gibt es nebenbei auch Informationen rund um den Nahverkehr und dessen Organisation. Ein praktischer Teil schließt sich im Schulungsraum der AKN an. Hier sind die Schülerinnen und Schüler gefordert: Eingeteilt in verschiedene Gruppen gilt es ein Funktionsmodell der AKN-Triebwagentüren unter Verwendung von Elektrik/speicherprogrammierbarer Steuerung und Pneumatik aufzubauen so-
wie einen Elektromotor aus einem kleinen Bausatz zu fertigen. „Hierbei können die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen einbringen – das bringt sichtlich mehr Spaß als nur zuzuhören“, erläutern die beiden Ausbildungsleiter.

Gleichzeitig bietet es den Schülern die Möglichkeit, herauszufinden, ob ihnen diese Bereiche auch tatsächlich liegen. Bei den teils kniffligen Aufgaben können die Schüler ihr Fähigkeiten unter Beweis stellen und in der Schule bereits Gelerntes anwenden, – das motiviert!

Hat die AKN früher sowohl IT-Systemelektroniker als auch Industriemechaniker ausgebildet, beschreitet sie jetzt neue Wege: Sie bildet seit dem Ausbildungsjahr 2017 ausschließlich Mechatroniker aus und das ganz neu abteilungsübergreifend im Teamwork zwischen den beiden Abteilungen Signal- und Fernmeldetechnik sowie Werkstätten und Fahrzeuge. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre, verkürzt drei Jahre. Sie ist dual und findet parallel bei der AKN und in der Berufsschule als Blockunterricht statt. Pro Ausbildungsjahr hat die AKN meist zwei Auszubildende. Neben guten Noten in den Fächern Physik, Mathematik und Englisch sollten Bewerber auch die Lust an handwerklichem Arbeiten sowie analytisches Denk- und räumliches Vorstellungsvermögen mitbringen. Und vor allem natürlich eins: Lust auf Eisenbahn!

Foto: AKN