{"id":124,"date":"2021-07-26T15:53:43","date_gmt":"2021-07-26T13:53:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/?p=124"},"modified":"2021-09-23T11:37:17","modified_gmt":"2021-09-23T09:37:17","slug":"tom-stephan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/erfahrungsberichte\/tom-stephan\/","title":{"rendered":"Tom Stephan &#8211; Auszubildender zum Mechatroniker bei EuroMaint"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Im Gespr\u00e4ch mit Tom Stephan, Auszubildender zum Mechatroniker bei EuroMaint Allrounder in der Fahrzeugwartung<\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Tom Stephan beginnt gerade das dritte Ausbildungsjahr zum Mechatroniker bei EuroMaint in Delitzsch bei Leipzig. F\u00fcr den 25-J\u00e4hrigen ist dies die zweite Ausbildung. Seinen Beruf als B\u00fcrokaufmann h\u00e4ngte er zugunsten der Ausbildung in dem technischen Beruf an den Nagel. Zukunftsbranche Bahn fragte ihn, wie er zu diesem Beruf kam, was ein Mechatroniker eigentlich macht und welche Erfahrungen er bisher in Ausbildung und Berufsalltag gesammelt hat.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eHandwerk ist einfach mein Ding\u201c, sagt Tom Stephan. Das hat sich in den ersten beiden Jahren seiner Ausbildung in dem noch vergleichsweise jungen Berufsbild Mechatroniker best\u00e4tigt. Was ein Mechatroniker macht? \u201eMan kann sich den Beruf als eine Mischung aus Elektroniker und Schlosser vorstellen\u201c, sagt Stephan. In Schienenfahrzeugen sind mechanische und elektrische Komponenten eng miteinander verzahnt. Der Mechatroniker ist gewisserma\u00dfen der Allrounder, der Kompetenzen in beiden Bereichen hat. So ist er beispielsweise in der Wartung von Z\u00fcgen qualifi ziert, um die teils sehr komplexen Systeme und verschiedenen Komponenten instand zu setzen. Gerade diese Vielfalt des Berufsbildes hat Tom Stephan gereizt, den Beruf zu ergreifen. \u201eDas ist ein breiter, moderner und vielversprechender Beruf, der Chancen bietet\u201c, sagt er.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Ausbildung zum Mechatroniker verl\u00e4uft dual: Berufsschulzeiten wechseln sich mit Praxiseins\u00e4tzen im Betrieb ab. Die Zeit im Betrieb gliedert sich bei EuroMaint in praktische Lehrg\u00e4nge und Werkseins\u00e4tze. Im hauseigenen Ausbildungszentrum am Instandhaltungswerk Delitzsch werden praktische Fertigkeiten vermittelt. Sehr engagiert seien die Ausbilder dort, sagt Tom Stephan. \u201eIch h\u00e4tte nie gedacht, dass ich Themen wie Elektronik mal so auf dem Kasten habe. Die Unterst\u00fctzung durch die Ausbilder ist wirklich klasse\u201c, so Stephan. Man wird in der Ausbildung wirklich an den Beruf herangef\u00fchrt, das sch\u00e4tzt er sehr an seinem Ausbildungsbetrieb.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Werkseinsatz lernen die Auszubildendenden Berufsalltag des Mechatronikers kennen. Tom Stephan hat in seinen ersten Eins\u00e4tzen zum Beispiel die Abteilung Elektronik kennengelernt. Zu den Aufgaben seines Teams geh\u00f6rte es, Triebfahrzeuge im Rahmen einer Modernisierung mit Steckdosen an den Sitzpl\u00e4tzen auszustatten. K\u00fcrzlich war er in der Bremswerkstatt im Einsatz und konnte hier bereits auf das vorher im Lehrgang vermittelte Wissen zur\u00fcckgreifen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Beeindruckend findet der angehende Mechatroniker, wie effektiv mikroelektronische Komponenten \u2013 insbesondere sogenannte speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) \u2013 heute bei Schienenfahrzeugen zum Einsatz kommen. \u201eMit SPS-Systemen k\u00f6nnen viele Sch\u00fctze und Relais in der Elektronik ein gespart werden. Mir war gar nicht bewusst, dass das in der Form m\u00f6glich ist\u201c, sagt Tom Stephan.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Mathematik und Physik sollte man drauf haben, wenn man in den Beruf des Mechatronikers starten m\u00f6chte. Aber auch Englischkenntnisse sind wichtig, besonders in einem europaweit t\u00e4tigen Unternehmen wie EuroMaint. \u201eViele Programme sind auf Englisch geschrieben, manche Beschriftungen und technischen Hinweise ebenso\u201c, erkl\u00e4rt er. Nat\u00fcrlich sollte man auch nicht gerade zwei linke H\u00e4nde haben und nicht zu empfindlich gegen\u00fcber Staub, \u00d6l und Schmutz sein. \u201eManchmal kann es bei dem Job schon ganz sch\u00f6n dreckig werden.\u201c Aber am wichtigsten sei es, bereit zu sein, viel zu lernen. Denn das Wissen, das die Auszubildenden in der Zwischen- und Abschlusspr\u00fcfung unter Beweis stellen m\u00fcssen, ist umfangreich.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Dreieinhalb Jahre dauert die Ausbildung regul\u00e4r. Wer sich anstrengt und in Berufsschule, Lehrg\u00e4ngen und Zwischenpr\u00fcfung gute Noten vorweist, kann sie um ein halbes Jahr verk\u00fcrzen, was durchaus im Sinne des Unternehmens ist. \u201eUnser Ziel ist es, dass die H\u00e4lfte der Auszubildenden die Ausbildung verk\u00fcrzt\u201c, sagt Ausbilder Erik Bischoff.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Vorkenntnisse in Elektronik oder Mechanik \u00fcber die Schulbildung hinaus sind f\u00fcr die Ausbildung zum Mechatroniker nach Tom Stephans Erfahrung keine zwingende Voraussetzung. Klar sei es von Vorteil, wenn man vorher schon mal einen Schraubenschl\u00fcssel in der Hand hatte. Aber: \u201eIch hatte von Elektronik vor der Ausbildung nicht viel Ahnung, das hat man uns alles hier beigebracht\u201c, sagt er. Wichtiger sei es, mit einem hohen Ma\u00df an Interesse an die Arbeit heranzugehen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Z\u00fcge h\u00e4lt die EuroMaint nicht nur an den Werksstandorten instand, sondern auch mobil bei Kunden vor Ort in ganz Deutschland und dar\u00fcber hinaus. Schon w\u00e4hrend der Ausbildung stehen hin und wieder Montage-Eins\u00e4tze au\u00dferhalb des Werks auf dem Plan. Bei Kundenunternehmen in Regensburg und in Braunschweig war Tom Stephan schon t\u00e4tig \u2013 zum Teil in Nachtschicht, wenn die regul\u00e4re Werkstattmannschaft im Feierabend ist. Sicher sei das anstrengend und unbequem, aber andererseits sei immer interessant, andere Werkst\u00e4tten, neue Fahrzeuge und die Mitarbeiter der Kundenunternehmen kennenzulernen. In den kommenden Wochen bietet sich m\u00f6glicherweise die Chance auf einen Einsatz im d\u00e4nischen Kopenhagen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Gespr\u00e4ch mit Tom Stephan, Auszubildender zum Mechatroniker bei EuroMaint Allrounder in der Fahrzeugwartung F\u00fcr Tom Stephan beginnt gerade das&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":1462,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"_kad_blocks_custom_css":"","_kad_blocks_head_custom_js":"","_kad_blocks_body_custom_js":"","_kad_blocks_footer_custom_js":"","_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"footnotes":""},"categories":[56],"tags":[],"class_list":["post-124","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erfahrungsberichte"],"taxonomy_info":{"category":[{"value":56,"label":"Erfahrungsberichte"}]},"featured_image_src_large":["https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/wp-content\/uploads\/Tom-Stephan-1024x683.jpg",1024,683,true],"author_info":{"display_name":"Dennis Tesch","author_link":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/author\/dtesch\/"},"comment_info":0,"category_info":[{"term_id":56,"name":"Erfahrungsberichte","slug":"erfahrungsberichte","term_group":0,"term_taxonomy_id":56,"taxonomy":"category","description":"","parent":0,"count":10,"filter":"raw","cat_ID":56,"category_count":10,"category_description":"","cat_name":"Erfahrungsberichte","category_nicename":"erfahrungsberichte","category_parent":0}],"tag_info":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/124","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=124"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/124\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1461,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/124\/revisions\/1461"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1462"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=124"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=124"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=124"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}