{"id":132,"date":"2021-07-26T15:58:48","date_gmt":"2021-07-26T13:58:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/?p=132"},"modified":"2021-09-23T11:37:17","modified_gmt":"2021-09-23T09:37:17","slug":"heiko-czarnecki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/erfahrungsberichte\/heiko-czarnecki\/","title":{"rendered":"Heiko Czarnecki &#8211; Entwicklungsingenieur bei Vossloh Rail Services"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">In den Bahnm\u00e4rkten der Welt unterwegs<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Entwicklungsingenieur Heiko Czarnecki ist bestens mit der innovativen Schienenschleiftechnologie von Vossloh Rail Services vertraut. Als Leiter des Technischen Services berichtet Herr Czarnecki \u00fcber seine Erfahrungen und&nbsp; gibt so einen Einblick in den beruflichen Alltag.<br>Bereits w\u00e4hrend meiner fr\u00fchen Schulzeit habe ich meine Leidenschaft f\u00fcr Technik entdeckt. Daher w\u00e4hlte ich auch im Abitur die Schwerpunkte im technischen Bereich und belegte die Leistungsf\u00e4cher Physik und Mathe. Nach dem Abitur und der Bundeswehr \u2013 bei der ich mir einen Kindheitstraum erf\u00fcllt habe und zur See gefahren bin \u2013 studierte ich Maschinenbau an der Uni Rostock. Dabei war es mir wichtig, mir Wissen f\u00e4cher\u00fcbergreifend aus den verschiedensten Bereichen des Maschinenbaus anzueignen. So sammelte ich praktische Erfahrungen in der Konstruktion und in der Steuerungstechnik und w\u00e4hlte als Vertiefungsf\u00e4cher Antriebssysteme und Fahrzeugtechnik.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fr\u00fch \u00fcbt sich, wer teamf\u00e4hig sein will<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Nach dem Abschluss meines Studiums suchte ich einen Arbeitgeber, bei dem ich an einer beeindruckenden und innovativen Technik arbeiten und bereits als Jungingenieur Verantwortung \u00fcbernehmen konnte. Au\u00dferdem wollte ich die M\u00f6glichkeit haben, meine erworbenen Kenntnisse bereichs\u00fcbergreifend einzusetzen. Genau dies bot mir Vossloh Rail Services. Hinzu kam, dass das Team nicht zu gro\u00df ist, wodurch es umso mehr auf die Leistung jedes einzelnen Mitarbeiters ankommt. Die kollegiale, fast famili\u00e4re Atmosph\u00e4re bildet das i-T\u00fcpfelchen.<br>Eingestellt wurde ich 2007 als Entwicklungsingenieur im Bereich High Speed Grinding (HSG). In diesem Unternehmensbereich entwickeln und fertigen wir komplexe Z\u00fcge zur Schienenbearbeitung. Unser gr\u00f6\u00dftes Augenmerk liegt auf dem High Speed Grinding-Zug, der die Schienen pr\u00e4ventiv abschleift und dadurch f\u00fcr eine l\u00e4ngere Liegedauer der Schienen sorgt. Das Besondere ist, dass er sehr hohe Arbeitsgeschwindigkeiten erzielt und dadurch keine betriebsbehindernden Gleissperrungen n\u00f6tig sind.&nbsp; Zu der Zeit meines Starts bei Vossloh Rail Services war der erste Zug noch in der Entwicklung. An der Fertigstellung war ich beteiligt und habe an der Weiterentwicklung hin zum HSG-2 ma\u00dfgeblich mitgearbeitet.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Komplexe Sachverhalte verstehen und kommunizieren k\u00f6nnen<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Meine Hauptaufgabe bestand darin, mich in die Steuerung unseres HSG-Zuges einzuarbeiten. Diese wurde urspr\u00fcnglich extern erstellt, was dazu f\u00fchrte, dass einige Funktionen fehlerhaft waren und diese Fehler nur langsam und umst\u00e4ndlich behoben werden konnten. Dank meiner breit gef\u00e4cherten Ausbildung und meines Verst\u00e4ndnisses f\u00fcr die einzelnen Systeme des Zuges sowie meines regen Austausches mit den Kollegen und der Bediener-Crew konnte ich mich schnell in die Steuerung einarbeiten und sie gewisserma\u00dfen \u201eentzaubern\u201c. Nachdem ich ungef\u00e4hr ein halbes Jahr im Unternehmen t\u00e4tig war, folgte der erste kommerzielle Einsatz des HSG-Schleifzuges. Ich begleitete diesen und war begeistert, das Ergebnis meiner Arbeit in der Realit\u00e4t zu sehen.<br>Dadurch, dass wir die Steuerung nun detailliert verstanden und selbst bearbeiten konnten, waren wir in der Lage, die Abl\u00e4ufe auf der Maschine anzupassen und vieles zu vereinfachen. Au\u00dferdem konnten wir bei St\u00f6rungen die Fehler schnell identifizieren und beheben. So erreichten wir, dass der Zug zuverl\u00e4ssig l\u00e4uft.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Gutes Know-how macht sich bezahlt<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Aufgrund des erworbenen Wissens und Verst\u00e4ndnisses f\u00fcr den HSG-Zug wurde ich zum Verantwortlichen des Technischen Services ernannt. Meine Aufgabe ist es, die technische Einsatzf\u00e4higkeit des Zuges zu gew\u00e4hrleisten, der Crew als Ansprechpartner bei Problemen zur Seite zu stehen und Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten zu planen. Die T\u00e4tigkeit stellt mich immer wieder vor neue Herausforderungen und technische Probleme aus den verschiedensten Bereichen. Unter teilweise erheblichem Zeitdruck erarbeiten wir L\u00f6sungen und setzen diese um.<br>An der Entwicklung der zweiten Generation des Schleifzuges (HSG-2) war ich neben meiner T\u00e4tigkeit im Technischen Service als Projektleiter f\u00fcr die Steuerung beteiligt. Dies hat mir viel Freude gemacht, da ich das Projekt eigenverantwortlich, selbstst\u00e4ndig und ganzheitlich leitete. Meine gesammelten Erfahrungen aus meiner bisherigen T\u00e4tigkeit konnte ich direkt einbringen. Nach Fertigstellung des Zuges und der von mir durchgef\u00fchrten Inbetriebnahme begleitete ich sowohl die Test- und Abnahmefahrten durch die DB als auch die ersten Eins\u00e4tze des Zuges. Letzte \u201eKinderkrankheiten\u201c konnten dadurch identifiziert und behoben werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Berufliche Mobilit\u00e4t und Engagement sind gefragt<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>Die Bedeutung des Technischen Services nimmt immer mehr zu, da wir stetig mehr Schleifz\u00fcge im Einsatz haben. Vor etwa einem halben Jahr wurde mir die Aufgabe \u00fcbertragen, aus meiner T\u00e4tigkeit im Technischen Service eine eigene Abteilung Technischer Service aufzubauen und diese zu leiten. Seit Mai ist einer unserer Schleifz\u00fcge in China im Einsatz. Dort bin ich teilweise mit vor Ort und sorge daf\u00fcr, dass der Zug optimal an die ver\u00e4nderten Rahmenbedingungen angepasst wird. Unser Engagement in China ist eine spannende Herausforderung und f\u00fcr uns alle auch ein kleines Abenteuer.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Von unsch\u00e4tzbaren Werten<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p>An der Arbeit bei Vossloh Rail Services sch\u00e4tze ich die kollegiale Atmosph\u00e4re sowie die flachen Hierarchien. Insgesamt sind wir 350 Mitarbeiter\/-innen und erbringen mit unserer Arbeit Dienstleistungen rund um das Produkt Eisenbahnschiene. Wir decken dabei den gesamten Lebenszyklus einer Schiene ab \u2013 von der Herstellung und dem Transport von Langschienen \u00fcber die Instandhaltung und pr\u00e4ventive Pflege bis hin zur Aufarbeitung und R\u00fcckf\u00fchrung von Altschienen. Meine T\u00e4tigkeit macht mir viel Spa\u00df, da sie verantwortungsvoll ist und meine geleistete Arbeit anerkannt wird \u2013 sowohl von den Kollegen als auch von den Vorgesetzten. Au\u00dferdem sch\u00e4tze ich die Vielschichtigkeit meiner Arbeit \u2013 nicht nur in Bezug auf die fach\u00fcbergreifende Arbeit durch den Einsatz verschiedener Systeme auf den Z\u00fcgen, sondern auch in Bezug auf die Verzahnung von B\u00fcroalltag und praktischer Arbeit auf unseren Schleifz\u00fcgen. Auch heute beeindruckt mich die Technik unseres Zuges nach wie vor und ich bin mit meiner Entscheidung f\u00fcr Vossloh Rail Services als Arbeitgeber sehr zufrieden. Ich bin gespannt, auf welche M\u00e4rkte wir unsere HSG-Schleifz\u00fcge zuk\u00fcnftig bringen werden, und freue mich auf die auf uns zukommenden Aufgabenstellungen.<br><br><em>Foto: Vossloh Rail Services GmbH<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den Bahnm\u00e4rkten der Welt unterwegs Der Entwicklungsingenieur Heiko Czarnecki ist bestens mit der innovativen Schienenschleiftechnologie von Vossloh Rail Services&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":1477,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"_kad_blocks_custom_css":"","_kad_blocks_head_custom_js":"","_kad_blocks_body_custom_js":"","_kad_blocks_footer_custom_js":"","_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"footnotes":""},"categories":[56],"tags":[],"class_list":["post-132","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erfahrungsberichte"],"taxonomy_info":{"category":[{"value":56,"label":"Erfahrungsberichte"}]},"featured_image_src_large":["https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/wp-content\/uploads\/Heiko-Czarnecki-1024x683.jpg",1024,683,true],"author_info":{"display_name":"Dennis Tesch","author_link":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/author\/dtesch\/"},"comment_info":0,"category_info":[{"term_id":56,"name":"Erfahrungsberichte","slug":"erfahrungsberichte","term_group":0,"term_taxonomy_id":56,"taxonomy":"category","description":"","parent":0,"count":10,"filter":"raw","cat_ID":56,"category_count":10,"category_description":"","cat_name":"Erfahrungsberichte","category_nicename":"erfahrungsberichte","category_parent":0}],"tag_info":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/132","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=132"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/132\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1476,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/132\/revisions\/1476"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1477"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=132"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=132"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=132"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}