{"id":134,"date":"2021-07-26T15:59:29","date_gmt":"2021-07-26T13:59:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/?p=134"},"modified":"2021-09-23T11:37:17","modified_gmt":"2021-09-23T09:37:17","slug":"daniel-martin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/erfahrungsberichte\/daniel-martin\/","title":{"rendered":"Daniel Martin &#8211; Fahrzeugtechnikstudent"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Grundlagenentwicklung als Karrierestart<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Daniel Martin, Fahrzeugtechnikstudent, hat seine Bachelorarbeit bei MTU \u00fcber Hybrid-Technologie geschrieben<\/h3>\n\n\n\n<p>Daniel Martin hat im Fr\u00fchjahr\/Sommer 2011 seine Bachelorarbeit zum Thema \u201eApplikation Kurbelwellen-Starter-Generator beim Bahnhybrid\u201c bei MTU erstellt. F\u00fcnf spannende Monate verbrachte Daniel Martin bei der Tognum-Tochter MTU in Friedrichshafen. Der Fahrzeugtechnikstudent erstellte bei dem Antriebs- und Energieanlagenspezialist seine Bachelorarbeit \u00fcber das vom Privatbahn Magazin mit dem Innovationspreis ausgezeichnete Hybrid-Powerpack \u2013 einen Unterflurantrieb mit bis zu 25 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch und CO2-Aussto\u00df. Solch zukunftsweisende Technologien entwickelt das Unternehmen f\u00fcr viele Anwendungsbereiche und sucht daf\u00fcr Elektrotechniker und andere Nachwuchskr\u00e4fte, die sich f\u00fcr das Thema begeistern k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bachelorarbeit \u00fcber Elektromaschine f\u00fcr Hybridantrieb<\/h4>\n\n\n\n<p>Daniel Martin (24) studierte an der Hochschule Ravensburg-Weingarten Fahrzeugtechnik mit Schwerpunkt Fahrzeugbau und wollte seine Bachelorarbeit urspr\u00fcnglich \u00fcber Verbrennungsmotoren erstellen. Als er sich bei MTU bewarb, lie\u00df er sich aufgrund der aktuellen Bahnhybrid-Entwicklung schnell f\u00fcr das Thema begeistern. Schlie\u00dflich hatte er schon w\u00e4hrend seines Studiums von der zukunftsf\u00e4higen Antriebstechnologie geh\u00f6rt. \u201eDa Herr Martin die Grundvoraussetzungen f\u00fcr das Thema mitbrachte und auch gro\u00dfes Interesse zeigte, sich in einen viel-schichtigen und komplexen Elektronikbereich einzuarbeiten, freuten wir uns sehr, dass wir ihn daf\u00fcr gewinnen konnten\u201c, erkl\u00e4rt Ingo Lehmann, Projektleiter des Hybrid-Powerpacks bei MTU.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Hybrid-Powerpack basiert auf der R\u00fcckgewinnung der Bremsenergie, wodurch Kraftstoffverbrauch und Schadstoffemissionen um bis zu 25 Prozent reduziert werden k\u00f6nnen. Die Elektromaschine f\u00fcr die Bremsenergie-Rekuperation hat MTU zusammen mit Partnern selbst entwickelt. Sie kann sowohl als Generator als auch als Elektromotor eingesetzt werden. Diese E-Maschine hei\u00dft offiziell Kurbelwellen-Starter-Generator (KSG) und ist das zentrale Thema von Martins Bachelorarbeit. \u201eMeine Aufgaben bestanden darin, einen Pr\u00fcfstand in Betrieb zu nehmen und ein Messsystem daf\u00fcr aufzubauen, um Kennfelder wie Drehmoment\/Drehzahl erstellen zu k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rt Martin. Da es sich um eine neu entwickelte Technologie handelt, gab es keine Basis f\u00fcr den Pr\u00fcfstand. Die Herausforderung dabei war, eine komplett neue Infrastruktur zu entwickeln, um die Elektromaschine auf ihre Leistungsf\u00e4higkeit hin pr\u00fcfen zu k\u00f6nnen. Am Ende musste sichergestellt sein, dass alle Komponenten zusammenspielen, damit die Kennfeldmessungen ordnungsgem\u00e4\u00df durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. \u201eEs ist kein einfaches Thema, da es hier um Grundlagenentwicklung ging, die von Herrn Martin eine interdisziplin\u00e4re Herangehensweise forderte \u2013 eine Aufgabe, die er dank seiner gro\u00dfen Motivation und Einsatzbereitschaft hervorragend gemeistert hat\u201c, erg\u00e4nzt Lehmann.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Ohne soziale Kompetenzen geht nichts<\/h4>\n\n\n\n<p>Neben der gro\u00dfen technischen Herausforderung, sich in elektrische Antriebe einzuarbeiten \u2013 ein Thema, das er w\u00e4hrend des Studiums nur am Rande behandelte \u2013 galt es f\u00fcr Martin auch, seine sozialen Kompetenzen unter Beweis zu stellen. \u201eIch durfte von Anfang an sehr selbst\u00e4ndig arbeiten, nur ein grober Rahmen war vorgegeben. Und ich musste auch den Mut haben, etwas zu riskieren\u201c, res\u00fcmiert Martin. Die Arbeit mit einem komplexen Thema, f\u00fcr das es nur wenig Erfahrungswerte gibt, erfordern zudem ein hohes Ma\u00df an Flexibilit\u00e4t \u2013 etwa wenn durch Probleme bei der Inbetriebnahme urspr\u00fcnglich gesetzte Schwerpunkte verlagert werden m\u00fcssen \u2013 sowie Kreativit\u00e4t in der Umsetzung. Trotz einer hohen Eigenverantwortlichkeit wurde Martin nicht allein gelassen \u2013 neben seinem Betreuer hatte er zahlreiche weitere Ansprechpartner aus unterschiedlichen Abteilungen, die ihm R\u00fcckmeldung gaben und Inhalte mit ihm absprachen. Deshalb war es auch ein gro\u00dfer Vorteil, dass er offen auf Menschen zugehen kann, teamf\u00e4hig ist und interdisziplin\u00e4r arbeiten kann.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Gro\u00dfer Bedarf an Elektrotechnikern bei MTU<\/h4>\n\n\n\n<p>Nicht nur die Bahn wird in Zukunft mit emissionsarmen, sauberen Motoren fahren k\u00f6nnen \u2013 auch f\u00fcr die Wehrtechnik und den Yachtbereich entwickelt MTU Hybridantriebe und sucht daf\u00fcr Nachwuchskr\u00e4fte. Selbstverst\u00e4ndlich werden Studenten, die ihre Bachelorarbeit bei dem als \u201eFair Company\u201c ausgezeichneten Unternehmen erstellen, angemessen bezahlt.Die Voraussetzung f\u00fcr den Einstieg bei MTU ist nicht zwingend ein Elektrotechnikstudium. \u201eWichtig ist, dass die Bewerber eine gewisse Begeisterung f\u00fcr das Fach mitbringen, hoch motiviert sind und mit gro\u00dfem Ehrgeiz und Leidenschaft an ein Thema herangehen\u201c, beschreibt Lehmann seine Wunschkandidaten. Wie Daniel Martin eben, der sich nach Abschluss seines Bachelors auch in Zukunft weiter mit Hybridantrieben besch\u00e4ftigen m\u00f6chte. Die Chancen, dies bei MTU zu tun, stehen sehr gut.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Fotos: MTU&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Das Foto zeigt Daniel Martin am Pr\u00fcfstand, den er im Rahmen seiner Bachelorabeit in Betrieb genommen hat. Hier werden die Leistungs-\/Drehzahl-Kennfelder der Elektromaschine des Hybrid-Powerpack gemessen. Die Banbreite reicht von 200 bis 400 kW Dauerleistung und 400 bis 800 kW Spitzeleistung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Grundlagenentwicklung als Karrierestart Daniel Martin, Fahrzeugtechnikstudent, hat seine Bachelorarbeit bei MTU \u00fcber Hybrid-Technologie geschrieben Daniel Martin hat im Fr\u00fchjahr\/Sommer 2011&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":1478,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"inline_featured_image":false,"_kad_blocks_custom_css":"","_kad_blocks_head_custom_js":"","_kad_blocks_body_custom_js":"","_kad_blocks_footer_custom_js":"","_kad_post_transparent":"","_kad_post_title":"","_kad_post_layout":"","_kad_post_sidebar_id":"","_kad_post_content_style":"","_kad_post_vertical_padding":"","_kad_post_feature":"","_kad_post_feature_position":"","_kad_post_header":false,"_kad_post_footer":false,"footnotes":""},"categories":[56],"tags":[],"class_list":["post-134","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erfahrungsberichte"],"taxonomy_info":{"category":[{"value":56,"label":"Erfahrungsberichte"}]},"featured_image_src_large":["https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/wp-content\/uploads\/Daniel-Martin-1024x683.jpg",1024,683,true],"author_info":{"display_name":"Dennis Tesch","author_link":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/author\/dtesch\/"},"comment_info":0,"category_info":[{"term_id":56,"name":"Erfahrungsberichte","slug":"erfahrungsberichte","term_group":0,"term_taxonomy_id":56,"taxonomy":"category","description":"","parent":0,"count":10,"filter":"raw","cat_ID":56,"category_count":10,"category_description":"","cat_name":"Erfahrungsberichte","category_nicename":"erfahrungsberichte","category_parent":0}],"tag_info":false,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/134","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=134"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/134\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1479,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/134\/revisions\/1479"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1478"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=134"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=134"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zukunftsbranche-bahn.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=134"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}